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McLaren Automotive baut Fahrzeuge in sehr geringen Stückzahlen mit höchster Performance, bei denen die dimensionale Qualität sowohl die Passgenauigkeit als auch die strukturelle Integrität bestimmt.
Das Team für dimensionales Engineering musste die Streuung über das gesamte Fahrzeug hinweg beherrschen — Hunderte von Teilen und Tausende von Toleranzen — statt isolierte Baugruppen zu analysieren.
McLaren wollte bereits beim Styling-Thema eingreifen und gemeinsam mit den Konzeptingenieuren festlegen, wie Bauteile aufgeteilt und aufeinander sowie auf die Fahrzeugstruktur ausgerichtet werden. Diese dimensionale Kontrolle musste sich anschließend durch Konstruktion und Entwicklung, Konstruktionsfreigabe, Vorrichtungs- und Prozesssimulation, Vorserie und die abschließende Übergabe an die Serienproduktion fortsetzen.
McLaren modelliert das komplette Fahrzeug — 350 Teile, 5.400 Punkte und 2.500 Toleranzgruppen — und simuliert, wie sich Konstruktions- und Fertigungsstreuung über Spalt- und Bündigkeitsmaße fortpflanzt. 3DCS Variation Analyst validiert Bezugsstrukturen, Toleranzen und kritische Merkmale vor der Freigabe.
3DCS bildet die stufenweise Fertigung ab und fügt Komponenten mit ihren Vorrichtungen und Werkzeugen zu Baugruppen zusammen, sodass Werksstationen und der Montageprozess Teil der Gesamtanalyse sind. Dieser digitale Zwilling-Ansatz ermöglicht es McLaren, die Leistung von Vorrichtungen und Prozessen zu testen und Lösungen vor der Fertigung vorzuschlagen.
3DCS läuft direkt in den führenden CAD-Plattformen und hält Toleranzmodelle stets mit der aktuellen Fahrzeuggeometrie verknüpft. Jede Konstruktionsfreigabe wird bestätigt, sodass die gesamte Geometrie und das GD&T mit dem 3DCS-Modell übereinstimmen — ohne Daten neu erstellen zu müssen.
McLaren modelliert das gesamte Fahrzeug statt isolierter Baugruppen und verwaltet 2.500 Toleranzgruppen in einem einzigen 3DCS-Modell.
Die dimensionale Kontrolle erstreckt sich nun über den gesamten Lebenszyklus: Styling-Thema, Konstruktion und Entwicklung, Konstruktionsfreigabe, Vorserie und Übergabe an die Serienproduktion.
Stufenweise Fertigung, Werkzeuge und Werksstationen fließen in die Analyse ein, sodass das Team die Prozessleistung testen und frühzeitig Lösungen vorschlagen kann.
Das Team bestätigt, dass die gesamte Geometrie und das GD&T vor der Teilefreigabe mit dem 3DCS-Modell übereinstimmen, wodurch Probleme bereits vor der Vorserie erkannt werden.
Ausgehend von einem sehr einfachen Modell setzt McLaren 3DCS heute auf komplexe Weise in mehreren Phasen des Konstruktionsprozesses ein.
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NEU: Inspection Flow ist da. Messdaten zentralisieren und den Quality Loop beherrschen.