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Über uns
Das Messtechniklabor von Stellantis in Carrières-sous-Poissy ist nach A109000 akkreditiert, dem Referenzstandard des Konzerns für Messtechniklabore, der auf der Norm ISO 17025 basiert. Seit über 30 Jahren unterstützt das Labor die Konstruktion mechanischer Automobilkomponenten – Verbrennungs- und Elektroantriebe, Getriebe, Fahrwerke und mechanische Bauteile –, für die jeweils ein eigenes, maßgeschneidertes Messprogramm erforderlich ist. Der Standort verfügt über vier Koordinatenmessgeräte: DEA, Wenzel sowie zwei Leitz-Geräte.
Die beiden Leitz-Koordinatenmessgeräte, die seit 35 Jahren im Einsatz sind, bieten nach wie vor eine wertvolle Messgenauigkeit mit feststehendem Messkopf sowie die Integration eines Drehtisches. Ihre ursprüngliche Software war jedoch komplex, hinderte die Techniker daran, selbstständig zu arbeiten, und entsprach nicht mehr der ISO-GPS-Norm. Stellantis erwog drei Vorgehensweisen: die Investition in neue Koordinatenmessgeräte, die Umschulung der Teams auf die bestehende Software oder den Austausch der Software durch eine moderne, universelle Nachrüstlösung.
Metrolog ersetzte die ursprüngliche Software der Koordinatenmessgeräte und stellte die volle Leistungsfähigkeit der beiden Leitz-Maschinen wieder her – dank einer intuitiven Benutzeroberfläche und einer vereinfachten Programmierung, ohne dabei Abstriche bei der Messgenauigkeit zu machen.
Die hohe Scanngenauigkeit des festen Scankopfes und die Integration eines Drehtisches machen diese beiden Leitz-Geräte zu wertvollen, langfristig einsetzbaren Laborgeräten, die nun mit moderner, normkonformer Software ausgestattet sind.
DEA, Wenzel und beide Leitz-Koordinatenmessgeräte laufen nun unter Metrolog, wodurch maschinenspezifische Schulungen entfallen und das Team vollkommen vielseitig einsetzbar ist.
Durch die Nachrüstung wurde die Messsoftware der Leitz-Koordinatenmessgeräte auf den neuesten ISO-GPS-Standard gebracht, wodurch eine einheitliche Auswertung geometrischer Toleranzen gewährleistet ist.
Durch die Nachrüstung bestehender Hardware anstelle der Anschaffung neuer Maschinen konnte Stellantis die Kosten für Anschaffung, Installation und Schulung der Techniker vermeiden.
Die beiden Leitz-Geräte sind nach wie vor wertvolle Laborgeräte, deren Scanpräzision mit feststehendem Scankopf und deren Drehtischfunktion nun durch moderne, unterstützende Software ergänzt werden.
Dank einer einfacheren Programmierung und einer intuitiveren Benutzeroberfläche können Techniker die nachgerüsteten Koordinatenmessgeräte eigenständig bedienen, wobei der Wissensaustausch durch die gegenseitige Unterstützung unter Kollegen gefördert wird.
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Da auf den beiden anderen Koordinatenmessgeräten des Labors bereits Metrolog im Einsatz war, bedeutete die Ausweitung auf die Leitz-Maschinen, dass das gesamte Team bei jedem Messauftrag auf eine einheitliche Benutzeroberfläche zurückgreifen konnte. „Alle unsere Techniker beherrschen Metrolog, was die Bedienung dieser Maschinen vereinfacht und es uns ermöglicht, deren Leistungsfähigkeit voll auszuschöpfen“, sagt Jose Fernandez, 3D-Supporttechniker.


Stellantis plant nun, seine Funktionen zur Rauheits- und Verzahnungsmessung auf einer einzigen Maschine und einem einzigen Softwarepaket zu bündeln. Der 5-Achsen-Messkopf REVO von Renishaw ist eine ideale Ergänzung zu Metrolog, und der nächste Schritt für das Team besteht darin, diese Vielseitigkeit zu nutzen, um weitere 5-Achsen-Messmöglichkeiten zu erschließen und die Leistungsfähigkeit im gesamten Labor zu steigern.

Mit industriellen Aktivitäten in über 30 Ländern und Kunden in mehr als 130 Märkten vereint Stellantis 14 Automobilmarken und 2 Mobilitätsmarken. Das Technikzentrum Carrières-sous-Poissy am rechten Ufer der Seine, gegenüber dem Werk Poissy und dem Expertise Center, ist einer von drei Stellantis-Standorten in der französischen Region Yvelines.
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