{"id":19392641,"date":"2019-01-31T10:21:10","date_gmt":"2019-01-31T09:21:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/what-is-model-based-definition-why-implement-it\/"},"modified":"2026-10-13T13:00:58","modified_gmt":"2026-10-13T11:00:58","slug":"was-ist-model-based-definition-mbd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/de\/was-ist-model-based-definition-mbd\/","title":{"rendered":"Was ist Model-Based Definition (MBD)? Warum sollte man sie einf\u00fchren?"},"content":{"rendered":"<p>Die Produktdefinition st\u00fctzt sich traditionell auf 2D-Zeichnungen, um Ma\u00dfe, Toleranzen, Annotationen und Fertigungsanforderungen zu kommunizieren. Doch je digitaler CAD-Workflows werden und je effizienter Produktdaten zwischen Konstruktion, Fertigung, Lieferanten und Qualit\u00e4tspr\u00fcfung flie\u00dfen m\u00fcssen, desto mehr gilt: <strong>Separat gepflegte Zeichnungsdokumentation kann zu Doppelarbeit und Problemen bei der Revisionskontrolle f\u00fchren<\/strong>.<\/p>\n<p>Model-Based Definition (MBD), auch modellbasierte Definition genannt, l\u00f6st dieses Problem, indem ma\u00dfgebliche Produkt- und Fertigungsinformationen (PMI) direkt in das 3D-CAD-Modell eingebettet werden. Richtig umgesetzt und gesteuert, kann das Modell als <strong>Single Source of Truth<\/strong> der Produktdefinition dienen: Alle Teams arbeiten in den nachgelagerten Prozessen mit denselben Geometrien, Ma\u00dfen, Toleranzen, Annotationen und PMI.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Das Wichtigste in K\u00fcrze:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Model-Based Definition (MBD) nutzt das 3D-CAD-Modell als ma\u00dfgebliche Quelle der Produktdefinition. Durch die direkte Einbettung von Produkt- und Fertigungsinformationen (PMI) in das Modell werden separate 2D-Zeichnungen reduziert oder \u00fcberfl\u00fcssig.<\/li>\n<li><strong>Das direkte Annotieren von PMI in 3D kann schneller sein<\/strong> als das Erstellen und Pflegen entsprechender 2D-Zeichnungen. Diese Effizienz bei der Annotation ist ein zentraler Treiber f\u00fcr die Einf\u00fchrung von MBD.<\/li>\n<li>Die Konstruktionsabsicht l\u00e4sst sich leichter visualisieren und interpretieren, wenn Toleranzen und Annotationen im Kontext am 3D-Modell angezeigt werden, statt \u00fcber mehrere 2D-Zeichnungsbl\u00e4tter verteilt zu sein.<\/li>\n<li>MBD unterscheidet sich vom Model-Based Enterprise (MBE): MBD nutzt das 3D-Modell, um die ma\u00dfgebliche Produktdefinition und PMI zu tragen. MBE erweitert modellbasierte Informationen und Prozesse auf den gesamten Produktlebenszyklus, einschlie\u00dflich Fertigung, Lieferanten, Werkzeugbau, Montage und Pr\u00fcfung.<\/li>\n<li><strong>In einem MBD-Workflow lassen sich Revisionsinformationen direkt mit dem 3D-Modell und den zugeh\u00f6rigen Daten verwalten<\/strong>, was Synchronisationsprobleme zwischen CAD-Modellen und separaten 2D-Zeichnungen reduziert.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Die DCS-Reihe zur Model-Based Definition (MBD)<\/h2>\n<p>Im zweiten Teil der DCS-Reihe zur Model-Based Definition (MBD) spricht <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/normcrawford\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Norm Crawford<\/a>, Experte f\u00fcr die Einf\u00fchrung von MBD, \u00fcber MBD-Workflows, ihre Auswirkungen auf die Produktentwicklung und Erkenntnisse aus realen Projekten, mit ihren Erfolgen und Herausforderungen.<\/p>\n<p><strong>Weitere Artikel der Reihe (auf Englisch):<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/understanding-model-based-definition-with-an-expert-in-gdandt\/\"><strong>Model-Based Definition verstehen: Gespr\u00e4ch mit einem GD&amp;T-Experten<\/strong><\/a><\/li>\n<li><strong><em>Was ist Model-Based Definition (MBD)? Warum sollte man sie einf\u00fchren?<\/em><\/strong> <em>(aktueller Artikel)<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/the-largest-barrier-and-common-mistakes-in-implementing-model-based-definition\/\"><strong>Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde und h\u00e4ufige Fehler bei der Einf\u00fchrung von MBD<\/strong><\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/adopting-gdandt-as-part-of-model-based-definition\/\"><strong>GD&amp;T einf\u00fchren: Erste Schritte mit GD&amp;T in der MBD<\/strong><\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/academic-and-generational-influence-on-model-based-definition-adoption\/\"><strong>Akademischer und generationsbedingter Einfluss auf die Einf\u00fchrung von MBD<\/strong><\/a><\/li>\n<\/ol>\n<h2>Was ist Model-Based Definition (MBD)?<\/h2>\n<p>Model-Based Definition (MBD) ist ein Ansatz, bei dem das 3D-CAD-Modell die ma\u00dfgebliche Produktdefinition tr\u00e4gt: Geometrie, Ma\u00dfe, Toleranzen, Annotationen sowie Produkt- und Fertigungsinformationen (PMI), die traditionell \u00fcber 2D-Zeichnungen kommuniziert werden.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-19392635\" src=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_SIDE_OUT-Door-Gap-V2-600x419.jpg\" alt=\"Klassische 2D-Zeichnung eines T\u00fcrrahmens mit GD&amp;T-Toleranzrahmen, Bezugsstellen und Vorrichtungstoleranzen\" width=\"600\" height=\"419\" srcset=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_SIDE_OUT-Door-Gap-V2-600x419.jpg 600w, https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_SIDE_OUT-Door-Gap-V2-1024x715.jpg 1024w, https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_SIDE_OUT-Door-Gap-V2-400x279.jpg 400w, https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_SIDE_OUT-Door-Gap-V2-768x536.jpg 768w, https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_SIDE_OUT-Door-Gap-V2-1536x1072.jpg 1536w, https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_SIDE_OUT-Door-Gap-V2-2048x1429.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Klassische 2D-Zeichnungen kommunizieren Bauteilgeometrie, Ma\u00dfe, Toleranzen, GD&amp;T, Hinweise und weitere Anforderungen der Produktdefinition.<\/li>\n<li>MBD bettet diese Informationen als PMI direkt in das 3D-CAD-Modell ein und reduziert so den Bedarf an separaten 2D-Zeichnungen oder macht sie in manchen Workflows ganz \u00fcberfl\u00fcssig.<\/li>\n<li>Model-Based Enterprise (MBE) erweitert modellbasierte Informationen und Prozesse \u00fcber die Produktdefinition hinaus auf Fertigung, Lieferanten, Werkzeugbau, Montage, Pr\u00fcfung und weitere nachgelagerte Phasen des Lebenszyklus.<\/li>\n<\/ul>\n<p>MBD konzentriert sich in erster Linie darauf, die ma\u00dfgebliche Produktdefinition und PMI im 3D-Modell abzubilden, einschlie\u00dflich Geometrie, Ma\u00dfen, Toleranzen, GD&amp;T, Annotationen und zugeh\u00f6riger Fertigungsinformationen. In einem MBD-Workflow wird dieses annotierte 3D-Modell zur prim\u00e4ren Referenz, um die Konstruktionsabsicht an die nachgelagerten Fertigungs- und Pr\u00fcfprozesse zu \u00fcbermitteln.<\/p>\n<h3>MBD vs. MBE: Was ist der Unterschied?<\/h3>\n<p><strong>Model-Based Definition (MBD)<\/strong> betrifft die Produktdefinition selbst: Das 3D-CAD-Modell enth\u00e4lt Geometrie, Ma\u00dfe, Toleranzen, Annotationen sowie Produkt- und Fertigungsinformationen (PMI).<\/p>\n<p><strong>Model-Based Enterprise (MBE)<\/strong> erweitert diesen modellbasierten Ansatz \u00fcber die Produktdefinition hinaus auf die nachgelagerten Prozesse im Produktlebenszyklus, darunter Fertigung, Lieferanten, Werkzeugbau, Montage und Pr\u00fcfung.<\/p>\n<p>Kurz gesagt: <strong>MBD definiert das Produkt im 3D-Modell; MBE verbindet diese modellbasierten Informationen mit dem gesamten Unternehmen.<\/strong><\/p>\n<h2>Warum Model-Based Definition einf\u00fchren? Die wichtigsten Vorteile von MBD<\/h2>\n<p>Richtig umgesetzt kann MBD <strong>die Workflows der Produktentwicklung verbessern<\/strong>: weniger doppelte Dokumentation, einfachere Annotation, besserer Zugriff auf PMI im Kontext, h\u00f6here Produktqualit\u00e4t und eine konsistentere Zusammenarbeit zwischen Konstruktion, Fertigung, Pr\u00fcfung, Lieferanten und weiteren nachgelagerten Teams.<\/p>\n<p>F\u00fcr Teams, die MBD einf\u00fchren, liegt einer der unmittelbarsten Vorteile darin, PMI, Annotationen, Toleranzen und geometrische Definitionen direkt in der 3D-CAD-Umgebung zu erstellen, statt dieselben Informationen in einer separaten 2D-Zeichnung zu wiederholen. Das reduziert Doppelarbeit und macht die Konstruktionsabsicht im Kontext leichter sichtbar und verst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>MBD kann separate Schnitt- und Detailansichten reduzieren, da Anwender das 3D-Modell dynamisch untersuchen und PMI direkt an den betreffenden Merkmalen anzeigen k\u00f6nnen. Viele CAD-Systeme erlauben zudem, Schnittansichten, Annotationen und andere Darstellungszust\u00e4nde ein- und auszublenden. So werden komplexe Geometrien verst\u00e4ndlicher, ohne zus\u00e4tzliche Zeichnungsbl\u00e4tter anzulegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/3DCS-separated-cellphone-analysis-2.png\" alt=\"Explosionsansicht einer Smartphone-Baugruppe in 3DCS Variation Analyst mit Toleranzen, Messungen und Ergebnissen der Variationsanalyse in 3D\" width=\"1920\" height=\"1030\" \/><\/p>\n<h3>Warum f\u00fchren Unternehmen MBD in der Produktentwicklung ein?<\/h3>\n<p>Unternehmen setzen MBD mit konkreten Zielen ein, etwa um die Bauteildefinition effizienter zu gestalten, doppelte Annotationsarbeit zu vermeiden oder Entwicklungszyklen und Zusammenarbeit zu beschleunigen. Pilotprojekte zeigen anschlie\u00dfend, ob das direkte Annotieren in 3D den Aufwand f\u00fcr Erstellung und Pflege der finalen Produktdefinition im Vergleich zu einem zeichnungsbasierten Workflow senkt.<\/p>\n<p>Ob diese Vorteile tats\u00e4chlich eintreten, h\u00e4ngt stark von der Einf\u00fchrungsstrategie, der Prozess-Governance, der Werkzeugkonfiguration und der Abstimmung aller Beteiligten ab.<\/p>\n<h2>Wie MBD CAD-Workflows und Revisionskontrolle verbessert<\/h2>\n<p><strong>MBD kann das Revisionsmanagement vereinfachen, indem Produktdefinition und PMI direkt mit dem 3D-Modell verkn\u00fcpft bleiben. Das verringert das Risiko, dass separate Zeichnungen nicht mehr zur aktuellen Modellrevision passen.<\/strong><\/p>\n<p>Wird das 3D-CAD-Modell innerhalb eines geeigneten CAD\/PDM\/PLM-Workflows als ma\u00dfgebliche Produktdefinition verwaltet, bleiben Revisionsinformationen enger mit der beschriebenen Geometrie und den PMI abgestimmt. Die Konsistenz zwischen CAD-Modellen, Zeichnungen und Revisionen erforderte bisher eigene Datenmanagementprozesse, unterst\u00fctzt durch PDM- und PLM-Systeme.<\/p>\n<p>In einer MBD-Umgebung bleiben PMI direkt mit dem 3D-Modell verkn\u00fcpft, statt in einem separaten Zeichnungsdokument gepflegt zu werden. Mit geeigneten CAD- und Datenmanagementsystemen l\u00e4sst sich so leichter feststellen, welche Geometrien, Annotationen und Toleranzen zu einer bestimmten Revision geh\u00f6ren. Eine eigenst\u00e4ndige 2D-Zeichnung oder ein PDF erfordert dagegen oft zus\u00e4tzliche Pr\u00fcfungen, um sicherzustellen, dass sie dem aktuellen CAD-Modell entspricht.<\/p>\n<p>In zeichnungszentrierten Workflows k\u00f6nnen CAD-Modell und zugeh\u00f6rige Zeichnung auseinanderlaufen, wenn Revisionen nicht konsequent in beiden Dateien nachgef\u00fchrt werden. Separate 2D-Zeichnungen bedeuten daher ein weiteres Dokument, das kontrolliert und mit dem Modell synchronisiert werden muss.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-19392636\" src=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_B_MEMBER-V2-600x423.jpg\" alt=\"2D-Zeichnung eines Quertr\u00e4gers mit GD&amp;T-Angaben, Beispiel f\u00fcr eine eigenst\u00e4ndige Zeichnung, die mit der CAD-Modellrevision synchron gehalten werden muss\" width=\"600\" height=\"423\" srcset=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_B_MEMBER-V2-600x423.jpg 600w, https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_B_MEMBER-V2-1024x722.jpg 1024w, https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_B_MEMBER-V2-400x282.jpg 400w, https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_B_MEMBER-V2-768x541.jpg 768w, https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_B_MEMBER-V2-1536x1082.jpg 1536w, https:\/\/www.metrologicdcs.com\/wp-content\/uploads\/03_B_MEMBER-V2-2048x1443.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<h3>Revisionsr\u00fcckverfolgbarkeit in einem MBD-Workflow sicherstellen<\/h3>\n<p>Werden MBD-Daten \u00fcber integrierte CAD-, PDM- und PLM-Systeme sowie nachgelagerte Fertigungs- oder Pr\u00fcfsysteme verwaltet, lassen sich Revisionsinformationen in Berichte und andere Ergebnisse \u00fcbernehmen. Das verbessert die R\u00fcckverfolgbarkeit: Lieferanten, Fertigungsteams, Pr\u00fcfteams und KMG-Bediener erkennen, welche Produktdefinition zu einer bestimmten Revision geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Werden modellbasierte Verfahren zu einer umfassenderen MBE-Strategie ausgebaut, lassen sich au\u00dferdem manuelle Mehrfacheingaben reduzieren und nachgelagerte Fertigungs- und Pr\u00fcf-Workflows automatisieren, da sie direkter mit der Produktdefinition verbunden sind.<\/p>\n<p>Ein Vorteil eines MBD-Workflows besteht darin, dass \u00c4nderungen an der Produktdefinition direkt im 3D-Modell erfolgen, statt gleichwertige Aktualisierungen in Modell und separater Zeichnung zu erfordern. In zeichnungsbasierten Workflows k\u00f6nnen Modell\u00e4nderungen veraltete Ansichten, Ma\u00dfe oder Annotationen erzeugen, die separat gepr\u00fcft und aktualisiert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Auch PMI in einem MBD-Modell k\u00f6nnen veralten, wenn sich die Geometrie \u00e4ndert. Moderne CAD-Systeme bieten teilweise Assoziativit\u00e4tspr\u00fcfungen oder Warnungen, um betroffene Annotationen zu erkennen, die Anwender dann in derselben Modellumgebung pr\u00fcfen und aktualisieren. Das senkt den Synchronisationsaufwand, der mit getrennten Modell- und Zeichnungsdateien verbunden ist.<\/p>\n<h2>Von MBD zur Toleranzanalyse und Pr\u00fcfung<\/h2>\n<p>Sobald die PMI im 3D-Modell liegen, k\u00f6nnen sie nachgelagert wiederverwendet werden, statt neu eingegeben zu werden. <a href=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/de\/3dcs\/\">3DCS Variation Analyst<\/a> liest GD&amp;T aus dem CAD (CATIA FTA, NX PMI, Creo PMI), um Toleranzanalysemodelle aufzubauen, und <a href=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/de\/planner\/\">Planner<\/a> nutzt dieselben modellbasierten Daten, um digitale Pr\u00fcfpl\u00e4ne f\u00fcr die KMG-Programmierung vorzubereiten.<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrende Artikel (auf Englisch):<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/realizing-the-value-of-gdandt-in-model-based-definition\/\">Den Mehrwert von GD&amp;T in der Model-Based Definition nutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/implementing-mbd-with-digital-gdt-a-hybrid-approach\/\">MBD mit digitalem GD&amp;T einf\u00fchren: ein hybrider Ansatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/what-is-the-qif-standard-for-model-based-definition\/\">Was ist der QIF-Standard f\u00fcr MBD?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/www.metrologicdcs.com\/de\/fordern-sie-ein-demo-an\/\"><strong>Fordern Sie eine Demo an<\/strong><\/a> und erfahren Sie, wie Ihre MBD-Daten Toleranzanalyse und Pr\u00fcfung steuern k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufige Fragen zur Model-Based Definition (MBD)<\/h2>\n<h3>Was ist MBD in der Fertigung?<\/h3>\n<p>Model-Based Definition (MBD) ist ein Ansatz, bei dem das 3D-CAD-Modell die ma\u00dfgebliche Produktdefinition tr\u00e4gt, einschlie\u00dflich Geometrie, Ma\u00dfen, Toleranzen, Annotationen sowie Produkt- und Fertigungsinformationen (PMI). MBD reduziert oder ersetzt separate 2D-Zeichnungen und bietet Fertigungs-, Pr\u00fcf- und Lieferantenteams eine gemeinsame modellbasierte Referenz.<\/p>\n<h3>Was ist der Unterschied zwischen MBD und MBE?<\/h3>\n<p>MBD nutzt das 3D-Modell, um die ma\u00dfgebliche Produktdefinition und PMI zu tragen. Model-Based Enterprise (MBE) erweitert modellbasierte Informationen und Workflows auf den gesamten Produktlebenszyklus: Fertigungsprozesse, Lieferanten, Werkzeugbau, Montagelinien und Pr\u00fcfpl\u00e4ne.<\/p>\n<h3>Wie verbessert MBD die Zusammenarbeit mit Lieferanten?<\/h3>\n<p>Haben Lieferanten Zugriff auf den freigegebenen MBD-Datensatz, arbeiten sie mit derselben Produktdefinition wie die internen Konstruktions- und Fertigungsteams. Das verringert das Risiko, dass sich Lieferanten auf eigenst\u00e4ndige 2D-Dokumente st\u00fctzen, die nicht mehr zum aktuellen CAD-Modell passen. Werden Revisionsinformationen in allen relevanten Systemen und Ergebnissen konsistent verwaltet, verbessert MBD die R\u00fcckverfolgbarkeit und Abstimmung entlang der gesamten Lieferkette.<\/p>\n<h3>Wof\u00fcr wird MBD in der Produktentwicklung eingesetzt?<\/h3>\n<p>MBD dient dazu, die Produktdefinition zu straffen, doppelte Dokumentation zu reduzieren und die Konstruktionsabsicht w\u00e4hrend der Produktentwicklung besser zu kommunizieren. Durch die direkte Einbettung von GD&amp;T (Geometric Dimensioning and Tolerancing) und weiteren PMI in das 3D-Modell k\u00f6nnen Teams Anforderungen im Kontext interpretieren und eine direktere \u00dcbergabe an Fertigung und Pr\u00fcfung schaffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Produktdefinition st\u00fctzt sich traditionell auf 2D-Zeichnungen, um Ma\u00dfe, Toleranzen, Annotationen und Fertigungsanforderungen zu kommunizieren. 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